Zur Geschichte:

Geschichte von Hohenwepel

Im Wappen von Hohenwepel ist der Wasserturm als markantes Gebäude und als Wahrzeichen zu sehen.
Postkarte von 1910

Hohenwepel (Weplitki, Wepplethe, Hogenwepel)

Eine Besiedlung der Gemarkung ist schon seit der Jungsteinzeit bekannt. Der Beleg hierfür ist das 1983 gefundene Steinzeitgrab and er Straße nach Engar und verschiedenesteinzeitliche Funde nördlich von Hohenwepel am Kardieksweg.
 

Urkundlich wird der Ort zum ersten Mal Anfang des 11. Jahrhunderts, im Jahre 1016, in einer Schenkungsurkunde zwischen Graf Dodiko und dem Bischof Meinwerk von Paderborn erwähnt.
Das Dorf bestand aus fünf Höfen und zwar aus dem Meierhof, dem Kaiserhof, dem Schünenhof, dem Pagelunenhof (Pflaumenhof) und dem Krumelhof.
Der Bischof verwaltete das Kirchspiel, zu dem auch noch die Dörfer Menne und Engar gehörten. Die Bewohner von Hohenwepel unterstanden keinen örtlichen Gutsherren. Sie waren aber von verschiedenen Lehnsträgern abhängig.
Oft wurde der Ort von Pest, Ruhr und anderen Krankheiten heimgesucht.
Im 30jährigen Krieg er durch Truppen des Christian von Braunschweig geplündert und gebrandschatzt. 1830 brannte das Dorf  fast vollständig nieder. Auch die Kirche und das Pfarrhaus wurden ein Raub der Flammen. Eine neue größere Kirche mit zwei Türmen wurde einige Jahre später auf dem ehemaligen Friedhof errichtet. 82 Jahre später, im Jahre 1912, zerstörte ein erneuter Großbrand einen großen Teil des Dorfes.
Aus Wassermangel beschränken sich die eingesetzten Löschmannschaften auf das Einreißen der brennenden Häuser. Im Jahre darauf wurde als Folge dieses Unglücks der Wasserzweckverband Ossendorf, Hohenwepel, Menne und Dössel mit Haus Riepen gegründet und ein Wasserturm in Hohenwepel gebaut, welcher die genannten Dörfer mit Trinkwasser versorgt. Seit dieser Zeit wird Hohenwepel auch das “Drei Türme Dorf” genannt.
Nach der kommunalen Neugliederung 1975 teilte der Fremdenverkehrsverein der Stadt Warburg jeder der angehörigen Gemeinden ein Wappen als Erkennungszeichen zu.

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Aktualisiert:

21. Februar 2012

© 2012 Daniel Henke

Das Dorf in der Warburger-Börde mit den drei Türmen

 

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